Im Gespräch über die Lage der Menschenrechte im heutigen Polen treffen zwei herausragende Sozialaktivistinnen aufeinander – Danuta Kuroń und Danuta Przywara. Beide engagieren sich seit Jahren für die Verteidigung der Freiheit, Solidarität und Menschenwürde und werden ihre Erfahrungen und Überlegungen darüber austauschen, wie sich unsere Gesellschaft verändert und vor welchen Herausforderungen Menschenrechtsaktivisten heute stehen.
Das Treffen aus der Reihe „Otwarta Społeczność” (Offene Gemeinschaft) wird von Tomasz Dostatni OP moderiert.
Danuta Kuroń – Sozialaktivistin, Historikerin, Oppositionelle in der Zeit der Volksrepublik Polen. Sie gehörte zu den führenden Aktivistinnen der Solidarność-Untergrundbewegung. Zusammen mit ihrem Ehemann Jacek Kuroń gründete sie die Jan-Józef-Lipski-Volksuniversität in Teremiski. Sie engagiert sich für die Hilfe für Flüchtlinge an der Grenze zu Weißrussland.
Danuta Przywara – Soziologin. Von 2008 bis 2021 war sie Vorsitzende der Helsinki-Stiftung für Menschenrechte. Während des Kriegsrechts arbeitete sie mit dem Primas-Komitee zur Unterstützung von Inhaftierten und ihren Familien zusammen. 1983 wurde sie Mitglied des Helsinki-Komitees. Im Juli 1989 war sie Mitbegründerin der Helsinki-Stiftung für Menschenrechte, die sich seitdem für den Schutz der Menschenrechte einsetzt.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum Internationalen Tag der Menschenrechte in Westpommern statt.