Das Museum in Koszalin lädt im Namen der Direktorin Joanna Chojecka sowie des Kuratorenteams, bestehend aus Alicja Nowak-Zientarska, Agnieszka Popiel, Tomasz Popiel und Łukasz Rozmarynowski, zur Eröffnung der Ausstellung „Jerzy Fedorowicz und Ludmiła Popiel. Jenseits des Bildes“, die am Freitag, dem 4. September, um 17:00 Uhr im Museum in Koszalin, Młyńska-Straße 37–39, stattfindet.
Ludmiła Popiel und Jerzy Fedorowicz gehören zu den bedeutendsten Persönlichkeiten in der Geschichte des künstlerischen Lebens in Koszalin nach dem Krieg. Als Mitgestalter der lokalen Kunstszene spielten sie eine entscheidende Rolle bei der Prägung der kulturellen Identität der Stadt, indem sie zahlreiche künstlerische, ausstellungsbezogene und gestalterische Projekte realisierten, die sich dauerhaft in das Stadtbild eingeprägt haben. Die Bedeutung ihres Wirkens reicht jedoch weit über die regionale Ebene hinaus.
Gerade Ludmiła Popiel und Jerzy Fedorowicz waren gemeinsam mit Marian Bogusz die Initiatoren und Organisatoren der legendären Pleinairs in Osiec. Dank ihres Engagements entstand eine der wichtigsten Plattformen für den künstlerischen Gedankenaustausch in Polen der 1960er und 1970er Jahre. Indem sie ein ambitioniertes Programm zusammenstellten und führende Vertreter der Nachkriegsavantgarde und Neoavantgarde einluden, trugen sie zur Entstehung des Phänomens der Freiluft-Kunstworkshops und Kunstsymposien bei, die die Landschaft der polnischen zeitgenössischen Kultur nachhaltig verändert haben.
Parallel dazu engagierten sie sich intensiv für Koszalin selbst. Sie bauten die Strukturen der lokalen Zweigstelle des Verbandes Polnischer Bildender Künstler auf, entwarfen Ausstellungen für das Museum in Koszalin, gestalteten die Innenräume öffentlicher Einrichtungen und entwickelten das grafische Erscheinungsbild kultureller Veranstaltungen.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung ein.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Website des Museums in Koszalin.