Ich lade Sie herzlich nach Mierzyn bei Stettin zu einer weiteren Veranstaltung der Reihe „HISTORIA W DOBREJ!“ ein. Seit über drei Jahren präsentieren bei uns jeden Monat führende Experten ausgewählte Themen aus der Geschichte Pommerns.
Am 15. April um 18.00 Uhr hält RADOSŁAW TOMASZEWSKI einen Vortrag mit dem Titel „VOR DER ENTSTEHUNG DES THEATERS – ARCHÄOLOGIE DER STETTINER ŁASZTOWNIA“
Anmerkung zum Referenten:
RADOSŁAW TOMASZEWSKI –
pommerscher Archäologe, Mitarbeiter der Archäologischen Abteilung des Nationalmuseums in Stettin. Absolvent des Archäologiestudiums an der Universität Stettin. Er ist spezialisiert auf die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit. Er hat in vielen pommerschen Städten Forschungen durchgeführt und arbeitet derzeit in Łasztownia. Außerdem widmet er sich der Verbreitung der Geschichte Stettins und der Region über sein Social-Media-Profil „Archeolog Szczecin“ – https://www.facebook.com/archeolog.szczecin.
Mitglied des Stettiner Vorstands der Wissenschaftlichen Vereinigung Polnischer Archäologen.
Thema des Vortrags:
„Im Zusammenhang mit den Arbeiten in Łasztownia, wo der neue Sitz des Teatr Współczesny entstehen soll, tauchen Fragen auf: Wozu Ausgrabungen durchführen, wenn doch bekannt ist, dass hier einst Mietshäuser und Getreidespeicher standen?
Das stimmt – wir wissen es. Und genau deshalb verbringen wir lange Wochen in den Archiven, bevor wir die Schaufel in den Boden stecken. Wir sichten alte Karten, Baupläne, Inventarlisten, Fotos, technische Unterlagen und Berichte früherer Untersuchungen. Das ist Teil der sogenannten Voruntersuchungen.
Im Fall von Łasztownia gibt es wirklich viel Material. Dank dessen konnten wir im Voraus vorhersagen, was wir im Boden entdecken würden.
Und tatsächlich – dort, wo auf den Vorkriegsplänen Innenhöfe eingezeichnet waren, legten wir Pflastersteine frei; dort, wo Getreidespeicher und Mietshäuser eingezeichnet waren, tauchten Mauern und Fußböden auf. Der Plan stimmte auf den Meter genau mit der Realität überein.
Aber hier beginnt das Interessanteste.
Archäologie endet nicht bei dem, was auf den Karten zu sehen ist.
Uns interessiert die frühere Geschichte – jene, die niemand gezeichnet oder beschrieben hat.
Nicht, um „das zu entdecken, was wir bereits wissen“, sondern um zu dem zu gelangen, was noch niemand erzählt hat.“
– Auszug aus einem Beitrag von Radosław Tomaszewski auf dem Facebook-Profil von „Archeolog Szczecin“
Ich lade alle Interessierten herzlich ein!
Die Veranstaltungsreihe findet unter der EHRENPATRONAT des Marschalls der Woiwodschaft Westpommern, Olgierd Geblewicz, statt, dank der freundlichen Unterstützung der Volkshochschule Westpommern.
Der Eintritt ist frei, Parkplätze befinden sich hinter dem Gebäude.